Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (CBUAE) verhängte gegen die Niederlassung einer ausländischen Bank in den VAE eine Geldwäschestrafe in Höhe von $5,4 Millionen AED (20 Millionen AED). Der Bank wurden Verstöße gegen die Vorschriften zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung sowie gegen Sanktionen vorgeworfen. Obwohl die CBUAE das betreffende Institut nicht nannte, ist die Botschaft eindeutig: Ausländische Banken, die in den VAE tätig sind, müssen nachweisen, dass sie über wirksame Kontrollmechanismen gegen Finanzkriminalität verfügen. Dokumentation allein reicht nicht mehr aus.
Diese Geldwäschebekämpfungsmaßnahme betrifft nicht nur die ausländische Bank. Die Zentralbank der Vereinigten Arabischen Emirate (CBUAE) verhängte auch eine Geldstrafe gegen den Compliance-Leiter der Bank und Meldebeauftragter für Geldwäsche (Geldwäschebeauftragter) $81.700 (300.000 AED). Der Geldwäschebeauftragte hat seine Aufgaben nicht erfüllt. Die Entscheidung der Zentralbank von Abuja (CBUAE) unterstreicht die Bedeutung der Einhaltung regulatorischer Vorgaben, sowohl aus institutioneller als auch aus individueller Sicht. Verantwortlichkeit ist von höchster Wichtigkeit und verdeutlicht die gemeinsame Verantwortung von Institutionen und ihren Führungskräften für die Überwachung der Geldwäschebekämpfung.
Warum ist die Geldstrafe der CBUAE von Bedeutung?
Der Durchsetzungsmaßnahmen der CBUAE Dies spiegelt die umfassenderen Bemühungen der VAE wider, ihren Rahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche zu stärken. Damit soll das Vertrauen in das Finanzsystem gestärkt und daran erinnert werden, dass die effektive Einhaltung der Vorschriften durch Beweise und nicht durch Richtlinien belegt werden muss.

Die Bewertung schriftlicher Richtlinien, jährliche Überprüfungen und Screenings sind nur ein Teil des Gesamtbildes. Unternehmen müssen ihre Sorgfaltspflichten gegenüber Kunden (Customer Due Diligence, CDD), Sanktionsprüfungen und andere Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche (AML) sowie ihre Eskalationsprozesse nachweisen. Die Aufsichtsbehörden müssen sich davon überzeugen, dass diese Systeme ordnungsgemäß und kontinuierlich funktionieren.
Die regulatorischen Vorgaben gelten auch für ausländische Bankniederlassungen. Globale Compliance-Programme und -Rahmenwerke bilden die Grundlage für die grundlegenden Kontrollmaßnahmen. Lokale Aufsichtsbehörden erwarten jedoch von den Unternehmen den Nachweis, dass diese Kontrollen auch im regulatorischen Rahmen der VAE ordnungsgemäß funktionieren. In diesem Kontext ist die von der Zentralbank der VAE verhängte Geldwäschestrafe weniger eine isolierte Maßnahme, sondern vielmehr ein weiterer Schritt in einem umfassenderen und konsequenteren Vorgehen bei der Geldwäscheaufsicht in den VAE.
Das Gesamtbild für die Zentralbank der VAE und andere Institutionen
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die VAE in den letzten Jahren erheblich in die Stärkung ihres Rahmens zur Bekämpfung von Finanzkriminalität investiert haben. Die Aufsichtsbehörden legen verstärkt Wert auf eine effektive Geldwäschebekämpfung, die Einhaltung von Sanktionen und eine risikobasierte Aufsicht. Vor diesem Hintergrund dürften Durchsetzungsmaßnahmen wie die vorliegende zunehmend wichtige Indikatoren für die Erwartungen der Aufsichtsbehörden darstellen.
Anstatt sich allein darauf zu konzentrieren, ob Unternehmen über Compliance-Richtlinien verfügen, prüfen die Aufsichtsbehörden, ob diese Richtlinien Risiken identifizieren, ein rechtzeitiges Eingreifen ermöglichen und klare Verantwortlichkeiten innerhalb der Organisation schaffen. Für Banken ist die Botschaft der Zentralbank der VAE eindeutig: Die Einhaltung der Geldwäschebestimmungen muss operativ, faktenbasiert und kontinuierlich überwacht werden.

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